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Zimmerpflanzen – Tipps, Pflege & Pflanzung

Ahrens+Sieberz Online Gartenfibel

Zimmerpflanzen sind eine Zierde und geben jedem Raum ein individuelles Flair. Sie reinigen die Raumluft und sollen auch gegen Depressionen helfen, denn sie bringen Natur in geschlossene Räume. Grundsätzlich wird zwischen blühenden und grünen Arten unterschieden, manche vereinen aber auch beide Attribute in sich.

Die Pflegeansprüche der Zimmerpflanzen unterscheiden sich je nach Herkunft erheblich. Kakteen beispielsweise brauchen generell sehr wenig Wasser (außer wenn sie blühen), bevorzugen aber eine sonnige und helle Umgebung. Zimmerpflanzen aus tropischen Regionen mögen auch dunklere Standorte und müssen immer feucht gehalten werden, wobei jedoch Staunässe vermieden werden muss. So findet man für jeden Raum die passende Pflanzenschönheit.

Zu unseren Zimmerpflanzen

Unsere Tipps für Zimmerpflanzen

Standorthinweise für Zimmerpflanzen

Beim Kauf einer Zimmerpflanze wird jeweils auf ihre Standortvorlieben hingewiesen. Das volle Sonnensymbol bedeutet, dass die Pflanze direktes Sonnenlicht an einem freien Südfenster verträgt. Ein heller, nicht vollsonniger Standort hat direktes Sonnenlicht, das durch einen durchscheinenden Vorhang oder eine Markise (Jalousie) vor dem Fenster abgeschwächt wird. Hier fühlt sich die Curcuma Red Torch wohl. Je mehr Licht die Pflanze hat, desto besser wächst sie. Sie darf jedoch nicht austrocknen.

Ein heller, halbschattiger Standort wie ihn beispielsweise Orchideen mögen, hat keine direkte Sonneneinstrahlung und liegt meist im benachbarten Bereich besonnter Stellen. Auch die Tacca Black Beauty fühlt sich hier wohl. Die auch Teufelsblüte oder Fledermauspflanze genannte Schönheit wird bis zu einen Meter hoch und kann im Sommer auch auf den Balkon oder die Terrasse.

Mittlere Lichtverhältnisse bieten unbesonnte Nordfenster. Dieser Lichtpegel verringert sich jeweils um ein bis zwei Prozent pro Meter ins Rauminnere hinein. Hier fühlen sich Asparagus-Sorten, Bromeliengewächse und Gummibaumarten wohl.

Schwache Lichtverhältnisse herrschen in Ecken, die nicht einem Fenster gegenüber liegen sowie in Entfernungen von mehr als 2,5 Meter von der Lichtquelle. Mit wenig Licht kommen Efeu, Farn und Usambaraveilchen aus.

Orchidee

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Topfpflanze

Zimmerpflanzen unterscheiden sich in blühende und grüne Arten und sind folgenden Pflanzengruppen zuzuordnen: Farne, Palmen, Bromelien und Ananasgewächse, Orchideen, Knollen- und Zwiebelpflanzen, Sukkulenten, Kakteen und Gesnerienpflanzen.

Yucca Palme

Zimmerpflanzen Düngen

Für ein kräftiges und gesundes Wachstum benötigt jede Pflanze Nährstoffe. Der in frischer Erde vorhandene Vorrat an Nährstoffen wird allmählich aufgebraucht und muss ersetzt werden. Mit Ausnahme einiger empfindlicher und langsam wachsender Pflanzen benötigen daher alle eine regelmäßige Düngung – schnell und kräftig wachsende meist stärkere, langsam wachsende sparsame Düngergaben. Dazu kann man sowohl Langzeitdünger in Form von Stäbchen oder Tabletten verwenden, als auch Düngegaben ins Gießoder – je nach Pflanzenart – Sprühwasser.

Universeller Langzeitdünger Orchidee Getigerte Orchidee

Die beste Vorbeugung gegen Schädlinge sind optimale Lebensbedingungen für die Pflanzen. Schon ein regelmäßiges Absprühen hilft, da Zimmerschädlinge Wasser und Feuchtigkeit nicht mögen.

Sobald Sie an einer Pflanze verfärbte Blätter oder Schädlingsbefall feststellen, sollten Sie sie von Ihren übrigen Pflanzen abrücken und die entsprechenden Gegenmaßnahmen ergreifen, um eine Verbreitung der Schädlinge zu unterbinden.

Schädlinge bei Zimmerpflanzen

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Spritzmittel gegen saugende Insekten und deren Eier an Zierpflan- zen im Zimmer- und Außen- bereich. Bekämpft werden Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliege, Thripse, Schild-, Woll- und Schmierläuse, Sitkafichtenläuse und Zikaden. Nicht bienengefährlich. 250 ml.

Schaedlingsfrei

Zimmerpflanzen gießen

In erster Linie richtet sich der Wasserbedarf der Pflanze nach der Art und der Lebensgewohnheit in ihrer natürlichen Umgebung, aber auch nach den gerade aktuellen Bedingungen. In gut beheizten Räumen oder bei trockenem und warmem Wetter verdunsten die Pflanzen meist größere Mengen an Feuchtigkeit und brauchen dementsprechend mehr Wasser. Bei niedrigen Temperaturen oder in der Ruhezeit kommen sie mit weniger Wasser zurecht.

Auch das Gefäß, in dem die Pflanze steht – groß oder klein, poröser Ton oder Plastik – wirkt sich auf ihre Ansprüche ans Gießen aus. Ebenso entscheidend sind die unterschiedlichen Erdmischungen: poröse Erde speichert weniger, Komposterde mehr Wasser.

Aufgrund dieser unterschiedlichen Faktoren lässt sich kein Zeitplan fürs Gießen festlegen. Am besten sollten die Pflanzen alle paar Tage kontrolliert werden, um den Feuchtigkeitszustand der Erde festzustellen. Wichtig ist in jedem Fall, Staunässe zu vermeiden, denn sie beschädigt oder zerstört die Wurzeln. Im Idealfall benutzt man einen Feuchtigkeitsmesser, der mit bis zu 40 Zentimeter langen Messstäben sehr gute Arbeit leistet.

Grundsätzlich gießt man auch häufiger in der Wachstumsperiode oder während der Blüte, bei einem stark durchwurzelten oder zu kleinen Pflanzgefäß, zu niedriger Luftfeuchtigkeit oder wenn die Pflanze dünne, große Blätter hat. Seltener gießt man im umgekehrten Fall und bei Pflanzen mit dicken, kleinen oder sukkulenten Blättern und Trieben.

Orchideen

Zimmerpflanzen umtopfen

Eine Zimmerpflanze kann recht lange im selben Pflanzgefäß und auch in derselben Erde bleiben, wenn man sie regelmäßig düngt. Nach einiger Zeit wird sich das Wachstum der Pflanze jedoch verlangsamen, und sie verliert ihr gesundes, vitales Aussehen. Dann benötigt sie mehr Platz und muss in ein größeres Gefäß mit frischer Erde umgetopft werden.

Grundsätzlich kann man sagen, dass schnell wachsende, nur einjährig kultivierte Pflanzen vor der Anzucht aus den Samen bis zu ihrer blühfähigen Größe im Laufe mehrerer Monate in jeweils größere Töpfe umgetopft werden müssen. Mehrjährige Pflanzen topft man bis zu der gewünschten Größe meist einmal im Jahr um, danach in größeren Abständen.

Wurzeln, die aus der Erde hervortreten oder durchs Pflanzenloch wachsen, können ein Hinweis darauf sein, dass umgetopft werden muss. Sicherheit gewinnt man aber nur, wenn man die Pflanze aus ihrem Topf herausnimmt und sich das Wurzelwerk anschaut. Falls die Wurzeln an der seitlichen Begrenzungsschicht bereits dicht verfilzt sind oder eine dicke Spirale am Boden des Topfes bilden, ist es höchste Zeit fürs Umtopfen. Ausnahmen: besonders bei Zwiebel- und Knollengewächsen, aber auch einigen Sträuchern gibt es Ausnahmen – in den jeweiligen Kulturanleitungen wird darauf hingewiesen.

Für fast alle Pflanzen gilt, dass sie am Anfang der Wachstumsperiode umgetopft werden sollten – unabhängig davon, in welche Jahreszeit sie fällt. Man sollte sie am besten in einer größeren Plastikwanne, auf dem Balkon oder der Terrasse umtopfen und einige Stunden vorher wässern. In den neuen Topf gibt man zunächst eine Schicht Drainagematerial in Form von Kieselsteinen oder Tonscherben, um das Wasserabzugsloch frei zu halten. Darauf gibt man etwas frische Erde. Die Unterlage sollte so hoch geschichtet sein, dass zwischen der Oberfläche des Wurzelballens und dem Topfrand noch einige Zentimeter Platz bleiben. Verfaulte oder vertrocknete Wurzeln schneidet oder zupft man vorsichtig ab. Nun drückt man die Pflanze fest auf die Unterlage und drückt mit den Fingern oder einem Kochlöffel rund um den alten Ballen frische Erde in das Pflanzgefäß. Man darf die Erde dabei nicht zu stark zusammenpressen, weil sie sonst wasserundurchlässig wird und die Wurzeln der Pflanze beschädigt werden können. Zum Schluss wird die Pflanze gründlich gewässert.

Bei sehr großen Pflanzen, die aufgrund von Platzmangel nicht mehr umgetopft werden können, kann man an der Oberfläche einen Erdwechsel vornehmen, indem man mit einem Esslöffel die alte Erde einige Zentimeter tief abkratzt und mit frischer wieder auffüllt. Hier kann man noch eine mittlere Konzentration an Langzeitdünger beimischen. Die zweite Möglichkeit ist ein Rückschnitt des Wurzelballens. Mit einem sehr scharfen Messer schneidet man etwa rund zwei bis drei Zentimeter dicke Scheiben an den Seiten und am Grunde des Wurzelballens ab. Danach setzt man die Pflanze in ihren alten Topf zurück und füllt die entstandene Lücke mit frischer Erde auf. Dies ist eine Radikalkur, die der Pflanze einen Schock versetzt. Deshalb sollte man sie nur im Notfall anwenden und danach für bestmögliche Wachstumsbedingungen sorgen.

Schädlinge bekämpfen bei Zimmerpflanzen

Schild-, Woll- und Schmierläuse bewirken einen Kümmerwuchs der Pflanze und bilden watteähnliche Gebilde. Man schafft Abhilfe mit einem Spray und einem kühleren und helleren Standort. Blattläuse verursachen klebrige Blätter und können einfach abgeduscht werden. Ihre Verwandten sind die Wurzelläuse, die weiße Wachsfäden auf den Wurzeln bilden. Sie verursachen Wachstumsstörungen und können nur durch Erdaustausch beseitigt werden.

Zimmerpflanze

Blasenfüße (Thripse) verusachen feinpunktierte silbrige Blätter, bräunliche Saugstellen und schwarze Kotflecken. Hier sollte die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. Spinnmilben ernähren sich vom Blattgewebe und machen sich durch Gespinste zwischen den Blättern bemerkbar. Sie treten auf, wenn die Pflanzen zu trocken oder zu warm stehen. Abbrausen mit warmem Wasser und Sprays bieten Abhilfe.

Weiße Fliegen sorgen für gesprenkelte und gelbe Blätter. Da sie keine Kühle mögen, hilft Frischluft, aber auch Insektizide und Leimtafeln. Weichhautmilben verursachen verkrüppelte und eingerollte Blätter. Hier sollten Temperatur und Luftfeuchtigkeit gesenkt, befallene Pflanzenteile entfernt und vernichtet werden. Blattälchen (Nematoden) verursachen glasige, später braun werdende Flecken. Hier ist eine trockenere Haltung zu empfehlen. Springschwänze sind kleine meist weiße Insekten auf der Erdoberfläche. Hier sollte das Gießen eingeschränkt werden.

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Topfpflanze

Zimmerpflanzen unterscheiden sich in blühende und grüne Arten und sind folgenden Pflanzengruppen zuzuordnen: Farne, Palmen, Bromelien und Ananasgewächse, Orchideen, Knollen- und Zwiebelpflanzen, Sukkulenten, Kakteen und Gesnerienpflanzen.

Yucca Palme

Zimmerpflanzen Düngen

Für ein kräftiges und gesundes Wachstum benötigt jede Pflanze Nährstoffe. Der in frischer Erde vorhandene Vorrat an Nährstoffen wird allmählich aufgebraucht und muss ersetzt werden. Mit Ausnahme einiger empfindlicher und langsam wachsender Pflanzen benötigen daher alle eine regelmäßige Düngung – schnell und kräftig wachsende meist stärkere, langsam wachsende sparsame Düngergaben. Dazu kann man sowohl Langzeitdünger in Form von Stäbchen oder Tabletten verwenden, als auch Düngegaben ins Gießoder – je nach Pflanzenart – Sprühwasser.

Universeller Langzeitdünger Orchidee Getigerte Orchidee

Die beste Vorbeugung gegen Schädlinge sind optimale Lebensbedingungen für die Pflanzen. Schon ein regelmäßiges Absprühen hilft, da Zimmerschädlinge Wasser und Feuchtigkeit nicht mögen.

Sobald Sie an einer Pflanze verfärbte Blätter oder Schädlingsbefall feststellen, sollten Sie sie von Ihren übrigen Pflanzen abrücken und die entsprechenden Gegenmaßnahmen ergreifen, um eine Verbreitung der Schädlinge zu unterbinden.

Schädlinge bei Zimmerpflanzen

Spruzit®-Schädlingsfrei 250 ml

Spritzmittel gegen saugende Insekten und deren Eier an Zierpflan- zen im Zimmer- und Außen- bereich. Bekämpft werden Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliege, Thripse, Schild-, Woll- und Schmierläuse, Sitkafichtenläuse und Zikaden. Nicht bienengefährlich. 250 ml.

Schaedlingsfrei

Gerne holt man sich farbenprächtige Schnittblumen ins Haus, ob aus dem eigenen Garten oder dem Blumenladen. Im Garten werden die Pflanzen ausreichend mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Durch das Abschneiden wird die Versorgung unterbrochen. Dadurch beschleunigt sich der Alterungsprozess der Pflanze bis sie schließlich abstirbt.

Unsere Tipps für Schnittblumen

Vorbereitung für Schnittblumen

Achten Sie darauf, dass Schnittblumen frisch sind, wenn Sie diese kaufen. Stehen die Pflanzen schon lange in der Gärtnerei und wurden nicht richtig behandelt, werden Sie nur kurz Ihre Freude an ihnen haben. Blätter und Blüten müssen frisch aussehen und dürfen keine Beschädigungen aufweisen. Rosenköpfe sollten nicht zusammen bzw. auseinanderfallen, sondern fest sein.

Lassen Sie die Blumen gut verpacken. Auf diese Weise bleiben Blüten und Stiele unversehrt.

Stellen Sie die Schnittblumen zuhause in eine saubere Vase. Um einer Bakterienbildung im Wasser vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Vase mit Allzweckreiniger anstatt mit Spülmittel zu reinigen. Dabei werden Fäulnisbakterien abgetötet. Sind die Stiele der Blumen mit einer glitschigen Schicht bedeckt, können Sie diese ebenfalls mit Allzweckreiniger entfernen.

Rote Rose

Frische Schnittblumen, zum Beispiel aus dem eigenen Garten, sollten so schnell wie möglich angeschnitten und gewässert werden. Nach drei bis vier Stunden ist es ratsam, sie erneut anzuschneiden. Die beste Tageszeit zum Schneiden von Blumen, die noch nicht aufgeblüht sind, ist der frühe Abend. Aufgeblühte Pflanzen werden am frühen Morgen angeschnitten.

Schneiden Sie die Stiele der Schnittblumen mit einem scharfen Messer schräg ab. Nutzen Sie dafür keine Scheren, diese quetschen die Stiele und sind daher ungeeignet. Um zu verhindern, dass sich dabei Luftblasen im Stiel bilden, die den Alterungsprozess der Blumen beschleunigen, empfiehlt es sich, dies unter fließendem Wasser zu tun.

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Schnittblumen

Besonderheiten bei verschienden Schnittblumen:

Dünne und langstielige Rosen benötigen einen langen Anschnitt, damit sie genug Wasser aufnehmen können. Nach dem Anschnitt sollten Sie Rosen in heißes, nicht kochendes Wasser stellen. So löst sich der beim Transport angelagerte Sauerstoff in den Stielen und steigt nach oben heraus. Hängen die Köpfe der Rosen doch einmal nach unten, schneiden Sie die Stiele neu an, umwickeln Sie die Blumen eng mit feuchtem Papier (Zeitungspapier) und stellen Sie sie ins Wasser. An einem kühlen Ort erholen sie sich dann am besten und nach zwei bis drei Stunden können Sie die Rosen wieder auswickeln.

Tulpen, Amaryllis, Gerbera und Calla benötigen einen schrägen Anschnitt mit dem Messer. Am günstigsten ist es, wenn sie nur 2 bis 3 cm im Wasser stehen. Bei niedrigerem Wasserstand müssen die Stiele öfter gekürzt werden, allerdings nur wenige Zentimeter.

Schnittblumen

Narzissen sollten wenn möglich nicht mit anderen Blumen zusammengestellt werden. Sie sondern einen giftigen Schleim ab, der andere Pflanzen schneller eingehen lässt. Stellen Sie die Blumen einige Stunden in ein separates Gefäß, damit sie den Schleim abgeben. Ist dies geschehen, können die Pflanzen auch mit Tulpen und anderen Frühlingsblühern kombiniert werden.

Sonnenblumen halten sich generell lange in der Vase. Wenn Sie die Stiele nach dem schrägen Anschneiden in heißes Wasser stellen, entweichen die sich in den Stielen befindlichen Luftblasen. Das Wasser kann dann langsam abkühlen. Hat die Sonnenblume einen sehr dicken Stiel, sollten Sie den Anschnitt länger machen.

Pflanzung von Schnittblumen

Stellen Sie die Schnittblumen nicht in direktes Sonnenlicht oder auf die Fensterbank über der Heizung. Auch Zugluft schadet den Pflanzen, da dadurch der Verdunstungsprozess gestört wird. Sie sind dankbar für gelegentliches Besprühen mit Wasser. Dies vermindert die Verdunstung, erzeugt für die Pflanzen angenehme Verdunstungskälte und stärkt die Zellstruktur. Bei weißen Blüten sollte man dies allerdings vermeiden, da sie darauf empfindlich reagieren.

Vermeiden Sie es auch, die Blumenvase direkt neben Ihre Obstschale zu stellen. Früchte, besonders Äpfel setzen Äthylen frei, welches den Blühprozess beeinträchtigt.

Bewässerung von Schnittblumen

Gießen Sie die Schnittblumen nicht mit eiskaltem Wasser! Ihre Blumen bekommen sonst einen Schock. Warmes Wasser um die 35 bis 40 Grad ist ideal. Lassen Sie das Wasser langsam und nicht sprudelnd in die Vase einlaufen. Dies verhindert, dass sich allzu viel Sauerstoff in den Stielen absetzt.

Abgestandenes Mineralwasser (ohne Kohlensäure) eignet sich aufgrund der enthaltenen Mineralien sehr gut für Schnittblumen. Wenn Ihr Leitungswasser sehr kalkhaltig ist, können Sie es mit wenigen Spritzern Zitrone weicher machen.

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Schnittblumen

Besonderheiten bei verschienden Schnittblumen:

Dünne und langstielige Rosen benötigen einen langen Anschnitt, damit sie genug Wasser aufnehmen können. Nach dem Anschnitt sollten Sie Rosen in heißes, nicht kochendes Wasser stellen. So löst sich der beim Transport angelagerte Sauerstoff in den Stielen und steigt nach oben heraus. Hängen die Köpfe der Rosen doch einmal nach unten, schneiden Sie die Stiele neu an, umwickeln Sie die Blumen eng mit feuchtem Papier (Zeitungspapier) und stellen Sie sie ins Wasser. An einem kühlen Ort erholen sie sich dann am besten und nach zwei bis drei Stunden können Sie die Rosen wieder auswickeln.

Tulpen, Amaryllis, Gerbera und Calla benötigen einen schrägen Anschnitt mit dem Messer. Am günstigsten ist es, wenn sie nur 2 bis 3 cm im Wasser stehen. Bei niedrigerem Wasserstand müssen die Stiele öfter gekürzt werden, allerdings nur wenige Zentimeter.

Schnittblumen

Narzissen sollten wenn möglich nicht mit anderen Blumen zusammengestellt werden. Sie sondern einen giftigen Schleim ab, der andere Pflanzen schneller eingehen lässt. Stellen Sie die Blumen einige Stunden in ein separates Gefäß, damit sie den Schleim abgeben. Ist dies geschehen, können die Pflanzen auch mit Tulpen und anderen Frühlingsblühern kombiniert werden.

Sonnenblumen halten sich generell lange in der Vase. Wenn Sie die Stiele nach dem schrägen Anschneiden in heißes Wasser stellen, entweichen die sich in den Stielen befindlichen Luftblasen. Das Wasser kann dann langsam abkühlen. Hat die Sonnenblume einen sehr dicken Stiel, sollten Sie den Anschnitt länger machen.

Pflege von Schnittblumen

Schneiden Sie die Schnittblumen täglich neu an, Bakterien bilden sich hauptsächlich am Stielende. Das Blumenwasser kann, muss aber nicht täglich gewechselt werden. Schnittblumen

Blätter, die im Wasser hängen, faulen schnell und beeinträchtigen die Wasserqualität. Entfernen Sie diese, auch oberhalb des Wasserspiegels. Ebenfalls wird dadurch die Verdunstung verringert und damit die Haltbarkeit der Schnittblumen verlängert. Zudem geben abgefallene Blätter Phenole in das Vasenwasser ab, welches die Leitungsbahnen verstopft und die Pflanzen welken lässt.

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Schnittblumen

Besonderheiten bei verschienden Schnittblumen:

Dünne und langstielige Rosen benötigen einen langen Anschnitt, damit sie genug Wasser aufnehmen können. Nach dem Anschnitt sollten Sie Rosen in heißes, nicht kochendes Wasser stellen. So löst sich der beim Transport angelagerte Sauerstoff in den Stielen und steigt nach oben heraus. Hängen die Köpfe der Rosen doch einmal nach unten, schneiden Sie die Stiele neu an, umwickeln Sie die Blumen eng mit feuchtem Papier (Zeitungspapier) und stellen Sie sie ins Wasser. An einem kühlen Ort erholen sie sich dann am besten und nach zwei bis drei Stunden können Sie die Rosen wieder auswickeln.

Tulpen, Amaryllis, Gerbera und Calla benötigen einen schrägen Anschnitt mit dem Messer. Am günstigsten ist es, wenn sie nur 2 bis 3 cm im Wasser stehen. Bei niedrigerem Wasserstand müssen die Stiele öfter gekürzt werden, allerdings nur wenige Zentimeter.

Schnittblumen

Narzissen sollten wenn möglich nicht mit anderen Blumen zusammengestellt werden. Sie sondern einen giftigen Schleim ab, der andere Pflanzen schneller eingehen lässt. Stellen Sie die Blumen einige Stunden in ein separates Gefäß, damit sie den Schleim abgeben. Ist dies geschehen, können die Pflanzen auch mit Tulpen und anderen Frühlingsblühern kombiniert werden.

Sonnenblumen halten sich generell lange in der Vase. Wenn Sie die Stiele nach dem schrägen Anschneiden in heißes Wasser stellen, entweichen die sich in den Stielen befindlichen Luftblasen. Das Wasser kann dann langsam abkühlen. Hat die Sonnenblume einen sehr dicken Stiel, sollten Sie den Anschnitt länger machen.

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