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Mediterran und exotisch – Tipps, Pflege & Pflanzung

Ahrens+Sieberz Online Gartenfibel

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ – die Toskana, Andalusien, Mykonos oder die Provence kann man sich ganz leicht auch auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten holen. Pflanzen wie Bougainvillea, Oleander, Lorbeer, Olivenbäumchen, Bananen, Feigen oder Granatapfel sorgen für die nötige Atmosphäre. Und auch auf den betörenden Blütenduft von Zitruspflanzen braucht man nicht zu verzichten. Zitronen-, Mandarinen- und Orangenbäumchen in großen Kübeln sorgen selbst auf den kleinsten Süd-Balkonen für Urlaubsstimmung.

Zu unseren Exoten

Unsere Tipps für Mediterran und Exoten

Vorbereitung für mediterrane und exotische Pflanzen

Leichte und lockere Böden sind grundsätzlich gut für mediterrane und exotische Pflanzen, denn sie sind mit Sauerstoff gesättigt und im Winter kommt keine Staunässe auf. Aus ihren Heimatregionen sind die meisten Exoten solche Böden gewohnt. Dementsprechend lockert man bei der Pflanzung im Freien schwere Lehmböden mit grobem Sand, Kies und Humus auf. Besonders nässeempfindliche Pflanzen sollten an Hanglagen gepflanzt werden, da diese rasch abtrocknen, ebenso wie die Flächen unter Dachüberständen oder im Regenschatten einer Mauer.

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Aloe Vera

Mediterrane Pflanzen sind Pflanzenarten, deren natürliches Verbreitungsgebiet im Mittelmeerraum liegt oder die dort häufig als Zierpflanzen angepflanzt werden. Man kultiviert sie bei uns meist im Topf als Kübelpflanzen und nennt sie auch „Kalthauspflanzen“, was sich auf die Art der Überwinterung hierzulande bezieht.

Zitronenbaum

Ideal zum Überwintern ist für die meisten „Kalthauspflanzen“ eine ungeheizte Garage, ein ungeheiztes Treppenhaus oder ein kühler Wintergarten. Kühl bis kalt, aber frostfrei bei fünf Grad entspricht dem natürlichen Lebensraum der Pflanzen am ehesten.

Denn in südlichen Gefilden sind die Temperaturen im Winter zwar milder als in Deutschland, aber dennoch manchmal recht kühl.

Bananen Papaya Granatapfel

Als „Warmhauspflanzen“ gelten Zimmerpflanzen, die größtenteils in den Tropen und Subtropen beheimatet sind. Sie benötigen eine ganzjährig gleichmäßige Temperatur. „Warmhauspflanzen“ fühlen sich im Winter im Zimmer oder beheizten Treppenhaus (am besten um 15 Grad) wohl. Dabei müssen sie aber genau beobachtet werden. Einige Arten blühen den ganzen Winter hindurch. Sie sind dann besonders anfällig für Schädlinge wie die Weiße Fliege u. a.

Exotische Blüte Kiwis Exotische Blüte Exotischer Baum

Zitrus-Dünger

Organischer Flüssigdünger aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen. Wirkt dem Eisenmangel bei Zitruspflanzen entgegen und sorgt für saftig grüne Blätter. Geeignet für alle Zitruspflanzen. Nicht für Hydrokultur geeignet.

Zitrus-Dünger

Pflege von mediterranen und exotischen Pflanzen

Die Widerstandskraft einer Pflanze steigt mit dem Alter und ihr Gesundheitszustand ist bei der Meisterung eines strengen Winters entscheidend. Daher sollte man Jungpflanzen zunächst als Kübelpflanzen halten und bei strengem Frost im Haus unterstellen, bis man sie dauerhaft auspflanzt. In Töpfen hat der Frost allerdings leichtes Spiel: Er dringt rasch bis ins Innerste der Wurzeln vor.

Beim Düngen muss man das richtige Maß finden, denn Düngermangel bremst das Wachstum und macht sie anfällig für Schädlinge, während eine Überdüngung die Pflanzen verweichlichen und ihre Zweige anfälliger für Frostschäden machen kann.

Für die beliebtesten mediterranen und exotischen Pflanzen haben wir auf den folgenden Seiten die wichtigsten Pflegehinweise zusammengestellt. Für alle zusammen aber gilt: Staunässe vermeiden!

Exotischer Baum

Die Aloe Vera gehört zu den Liliengewächsen und benötigt einen hellen, vollsonnigen Standort. Sie verträgt lange Trockenperioden und sollte nur sparsam gegossen werden. Die Aloe Vera ist nicht winterhart und muss im Winter ins Haus geholt werden. Große Pflanzen bringen leuchtend orangerote Blüten hervor. Der Saft der fleischigen Blätter hilft bei Sonnenbrand und leichten Verbrennungen.

Bananenpflanzen sind schnellwüchsig und lieben Sonne und Wärme. Es gibt Bananen sowohl für die Zimmerkultur wie auch für die Kultur im Freien. Draußen braucht sie mindestens einen 60 Liter-Topf, nährstoffreiche Erde und viel Feuchtigkeit. Von Frühjahr bis Sommer sollten sie monatlich gedüngt werden. Nach etwa vier Jahren kann die Banane im August bis September erstmals eine Blüte ansetzen, die sich selbst bestäubt. Ohne Fruchtstand kann sie draußen überwintern. Die Blätter verwelken und die Banane hält eine Art Winterschlaf. Die alten Blätter kann man entfernen, sie bilden sich im Frühjahr wieder neu. Vor Einbruch des Winters die Banane mit Stroh, Blättern oder einem Jutesack vor Frost schützen. Aus den Wurzelballen können sich Ableger bilden, die sich ebenfalls zur Überwinterung zurückziehen. Man kann die Ableger entweder bei der Staude belassen oder vermehren, indem man sie vorsichtig mit den kleinen Wurzeln aus der Erde zieht und in einen Topf pflanzt. Die Banane im Herbst und Winter: Die Blätter der Banane frieren im Winter zurück, aus den Wurzeln treiben im Frühjahr wieder neue Blätter aus. Ab Temperaturen unter 0 °C werden die Blätter welk und braun. Entfernen Sie die alten Blätter der Banane bis auf den Stamm. Die Banane zieht sich wie andere Stauden in eine Art Winterschlaf zurück. Ab Temperaturen unter -10 °C muss der Stamm der Banane z. B. mit einem Jutesack, Stroh oder Blättern vor Frost geschützt werden.

Die Bergfeige kann als Kübelpflanze oder ausgepflanzt im Garten gehalten werden. Sie bevorzugt eine Süd- oder Südwestlage und einen stickstoffhaltigen Dünger im Sommer. Im Kübel braucht sie reichlich Wasser, ansonsten ist sie anspruchslos und winterhart. Die Bergfeige kann zwar zurückfrieren, treibt jedoch wieder aus. Schon im ersten Jahr nach der Pflanzung wachsen birnenförmige Feigen, die im Laufe des Spätsommers bis in den Winter hinein zu köstlichen, fruchtig-frischen Tafelfrüchten heranreifen.

Die Bergpapaya und der Mangobaum benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und sind ansonsten sehr pflegeleicht. Im Sommer finden sie einen idealen Platz auf der Terrasse und im Winter im Wintergarten. Der Wasserbedarf ist im Sommer sehr hoch, im Winter aber nur gering. Die Pflanzen müssen jährlich in einen größeren Topf umgetopft werden und brauchen von Frühjahr bis September wöchentliche Düngegaben.

Granatapfelbäume können bis ca. zwei Meter hoch werden. Sie benötigen einen hellen, warmen, geschützten und sonnigen Standort. Sie sind nicht frosthart und sollten vor der Überwinterung zurückgeschnitten werden. Von März bis Ende Juli brauchen die Pflanzen ausreichend Feuchtigkeit und wöchentliche Düngegaben. Der Granatapfelbaum ist allerdings recht robust und übersteht auch kurzzeitige Trockenheit.

Die Jiagulanpflanze wird in China als Pflanze der Unsterblichkeit verehrt. Sie sollte an einem halbschattigen Platz immer feucht gehalten und von Frühjahr bis Herbst regelmäßig gedüngt werden. Im Winter fühlt sie sich auf der Fensterbank wohl.

Kamelien gibt es auch als Freiland-Variante. Sie benötigen leicht saure humusreiche, torfige Erde im pH-Bereich zwischen 5 bis 5,5 und einen halbschattigen Standort (im Winter keine Morgensonne). Im Schutz von Mauern oder anderen Pflanzen überstehen sie auch den Winter, wenn sie mit Fichtenzweigen oder ähnlich abgedeckt werden, um Frosttrocknis vorzubeugen. Ihr Wurzelballen muss mit Mulch oder Blättern geschützt werden. Kamelien brauchen viel Feuchtigkeit und mögen am liebsten Regenwasser. Mit Rhododendron-Dünger (die Hälfte der angegebenen Dosierung) können sie einmal jährlich nach der Blüte versorgt werden.

Kakis

kakis sind sehr anspruchslos und wachsen auf jedem Boden. Sie mögen einen windgeschützten Standort und einen leichten Rückschnitt nach jeder Ernte. Sie stammen aus Südostasien und ihre süß-saftigen Früchte mit dem Geschmack nach Pfirsichen, Aprikosen und Birnen werden hier immer beliebter. Sie werden ab Ende Oktober bis in den Winter hinein geerntet.

Kiwis mögen einen sonnigen und geschützten Standort auf der Südseite. Als Rankgewächse wachsen sie am besten an einem hohen Zaun oder einer Wand. Für die sich schnell entwickelnden Klettertriebe der winterharten Pflanze benötigt man später Spanndrähte. Ihr Platzbedarf beträgt etwa vier Meter Länge und zwei bis 2,5 Meter Breite, der Pflanzabstand sollte zwei Meter betragen. Im Winter brauchen sie nur mit etwas Torf oder einer Mulchschicht abgedeckt zu werden. Kiwis blühen im zeitigen Frühsommer, der Rückschnitt erfolgt erst danach.

Ein Olivenbaum verträgt bis zu minus zehn Grad Celsius. Wenn es kälter wird, fühlt er sich in der Garage oder im Keller wohl. Er ist ein Sonnenanbeter und eignet sich gut als anspruchslose Kübelpflanze, die wenig Wasser braucht. Ein Olivenbaum kann auch in den Garten gepflanzt werden, muss dann aber gegen starken Frost geschützt werden. Er benötigt eine nährstoffreiche lehmige Erde und verträgt jeden Schnitt. Man kann ihn beliebig auslichten und abstehende Zweige entfernen.

Orangenbäume bevorzugen einen halbschattigen Standort. Während des Sommers den Wurzelballen feucht halten und die Pflanze gelegentlich absprühen. Den Winter verbringen Orangenbäume am besten bei etwa 15 Grad Celsius mit geringen Wassergaben. Der Wurzelballen darf aber nicht austrocknen. Düngungen mit einem eisenbetonten Dünger sind zu empfehlen.

Der Echte Würzlorbeer benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und muss gleichmäßig feucht gehalten werden. Bei der Pflanzung sollte der Erde etwas Sand beigemischt werden. Zum Würzen benutzt man die ein- bis zweijährigen Blätter. Die Pflanze ist mit einem Winterschutz versehen frosthart bis minus zehn Grad Celsius.

Der Zitronenbaum bevorzugt einen sehr sonnigen Standort. Im Garten sollte er windgeschützt stehen. Von Mai bis August braucht er vierzehntätige Düngegaben (eisenhaltig) und eine gleichmäßig feuchte, schwach saure Erde. Im Herbst können die Pflanzen geschnitten werden. Im Winter benötigen sie einen hellen Standort bis etwa zehn Grad Celsius.

Licht

Nicht immergrüne Pflanzen, also laubabwerfende können auch dunkel stehen. Eine Ausnahme bei den Immergrünen bildet der Oleander, der im Winter auch Dunkelheit verträgt.

Wichtig ist aber bei allen die Einhaltung der Ruheperiode ohne Dünger und mit wenig Wasser. Ab Anfang Februar sollten die Pflanzen wieder hell und warm stehen und sobald neue Blätter erscheinen, wieder normal gedüngt und gegossen werden. Nach den Eisheiligen Mitte Mai ist ein Tag mit wenig Sonne am besten geeignet, um die Pflanzen wieder nach draußen zu stellen.

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Aloe Vera

Mediterrane Pflanzen sind Pflanzenarten, deren natürliches Verbreitungsgebiet im Mittelmeerraum liegt oder die dort häufig als Zierpflanzen angepflanzt werden. Man kultiviert sie bei uns meist im Topf als Kübelpflanzen und nennt sie auch „Kalthauspflanzen“, was sich auf die Art der Überwinterung hierzulande bezieht.

Zitronenbaum

Ideal zum Überwintern ist für die meisten „Kalthauspflanzen“ eine ungeheizte Garage, ein ungeheiztes Treppenhaus oder ein kühler Wintergarten. Kühl bis kalt, aber frostfrei bei fünf Grad entspricht dem natürlichen Lebensraum der Pflanzen am ehesten.

Denn in südlichen Gefilden sind die Temperaturen im Winter zwar milder als in Deutschland, aber dennoch manchmal recht kühl.

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Als „Warmhauspflanzen“ gelten Zimmerpflanzen, die größtenteils in den Tropen und Subtropen beheimatet sind. Sie benötigen eine ganzjährig gleichmäßige Temperatur. „Warmhauspflanzen“ fühlen sich im Winter im Zimmer oder beheizten Treppenhaus (am besten um 15 Grad) wohl. Dabei müssen sie aber genau beobachtet werden. Einige Arten blühen den ganzen Winter hindurch. Sie sind dann besonders anfällig für Schädlinge wie die Weiße Fliege u. a.

Exotische Blüte Kiwis Exotische Blüte Exotischer Baum

Zitrus-Dünger

Organischer Flüssigdünger aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen. Wirkt dem Eisenmangel bei Zitruspflanzen entgegen und sorgt für saftig grüne Blätter. Geeignet für alle Zitruspflanzen. Nicht für Hydrokultur geeignet.

Zitrus-Dünger

Die Bananenstaude Musa ist im Gegensatz zu tropischen Bananenstauden winterhart und fühlt sich deshalb auch in unseren Breitengraden wohl. Innerhalb von wenigen Wochen erreicht sie eine Höhe von bis zu 3,5 m und bildet mit ihren bis zu 3 m langen, breiten Blättern ein regelrechtes Dach. Bei der Blüte müssen Sie allerdings Geduld zeigen. Etwa vier bis sechs Jahre braucht die Pflanze, um bei optimalen Bedingungen die creme-blassgelbfarbenen Blüten und Früchte anzusetzen.

Zu unseren Bananenstauden

Unsere Tipps für Winterharte Bananenstauden

Standorthinweise für Winterharte Bananenstaude

Die winterharte Bananenstaude (Musa Basjoo Sakalinensis) benötigt einen hellen, sonnigen aber geschützten Standort. Starke Winde können das junge Blattwerk beschädigen.

Die Bananenstaude Musa kann sowohl im Freiland als auch im Kübel gepflanzt werden. Bei Kübelpflanzung sollte jedoch darauf geachtet werden, dass dieser ausreichend groß ist (mind. 60-100 l Fassungsvermögen). Die Banane hat einen sehr hohen Nährstoff- und Feuchtigkeitsbedarf, der Boden sollte daher lehmig-nährstoffreich sein, Staunässe jedoch vermieden werden. Legen Sie bei Kübelpflanzung eine Drainage auf dem Boden.

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Winterharte Bananenstaude Bananen

Ableger

Die Bananenstaude Musa bildet Ableger aus dem Wurzelballen. Die sollten Sie belassen. Im Winter zieht sich die Staude ein, daher sollten Sie die Mutterpflanze im Spätherbst einkürzen. Die Kinder wachsen im Frühjahr weiter.

Es ist möglich, die Ableger zu einer weiteren Kultivierung zu verwenden. Lösen Sie in diesem Fall die kleinen Wurzeln vorsichtig aus der Erde. Pflanzen Sie diese in einen Topf und stellen Sie ihn warm. Da sich die Ableger erst festigen müssen, kann es Wochen dauern, bis ein Wachstum zu erkennen ist.

Winterharte Bananenstaude

Pflege von Winterharten Bananenstauden

Die Bananenstaude Musa sollte während ihrer Wachstumsphase von Frühjahr bis Sommer einmal monatlich mit einem Volldünger (Flüssigdünger im Gießwasser) gedüngt werden. Bei Kübelpflanzung empfiehlt es sich, die Staude etwa alle zwei Jahre umzutopfen. Ein Rückschnitt ist generell weder nötig noch möglich. Störende Blätter können jedoch entfernt werden.

Um eine Fruchtbildung bzw. Reife zu erreichen, sollte die Pflanze im Spätherbst in die Wärme umziehen. Die Bananenstaude ist zwar winterhart, die Früchte brauchen jedoch Wärme, um auszureifen.

Gießen Sie die Bananenstaude Musa möglichst nicht mit Leitungswasser oder chlorhaltigem Wasser. Am besten eignet sich abgestandenes Regenwasser. Wenn keines zur Verfügung steht, hilft ein kleiner Trick: Mischen Sie etwas Torf mit Leitungswasser (1 Handvoll pro Liter) und lassen Sie es es einige Zeit stehen. Alternativ können Sie auch einen Tropfen Essig mit einem Liter Leitungswasser mischen.

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Winterharte Bananenstaude Bananen

Ableger

Die Bananenstaude Musa bildet Ableger aus dem Wurzelballen. Die sollten Sie belassen. Im Winter zieht sich die Staude ein, daher sollten Sie die Mutterpflanze im Spätherbst einkürzen. Die Kinder wachsen im Frühjahr weiter.

Es ist möglich, die Ableger zu einer weiteren Kultivierung zu verwenden. Lösen Sie in diesem Fall die kleinen Wurzeln vorsichtig aus der Erde. Pflanzen Sie diese in einen Topf und stellen Sie ihn warm. Da sich die Ableger erst festigen müssen, kann es Wochen dauern, bis ein Wachstum zu erkennen ist.

Winterharte Bananenstaude

Winterschutz von Winterharten Bananenstauden

Die Winterhärte der Bananenstaude Musa bezieht sich nur auf den Stamm und das Herz der Pflanze. Nach dem ersten Frost werden die Blätter meist braun, welk oder, je nach Witterung, auch faul. Kürzen Sie den Stamm jetzt bis auf den Stumpf ein und umwickeln Sie ihn zum Schutz mit Vlies, Jute oder Bast. Der verbleibende Stumpf wird der Größe und dem Alter der Pflanze angepasst. Bei alten Pflanzen kann dieser durchaus 2 m hoch sein.

Der Boden um die Bananenstaude Musa sollte dann in einem Umkreis von mindestens 1 m dick mit Laub- oder Rindenmulch bedeckt werden. Falls Sie Noppenfolie verwenden, muss diese Luftlöcher aufweisen, sonst tritt Fäulnisgefahr auf. Am günstigsten ist es, Styroporplatten auszulegen und diese mit Mulch abzudecken. Staunässe unbedingt vermeiden, damit die Wurzeln nicht faulen. Entfernen Sie die Schutzschicht erst im Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Sobald der Boden sich dann ausreichend erwärmt hat, treibt die Bananenstaude aus dem verbliebenen Stamm wieder aus und kann auch wieder zu einer Höhe von 3,5 m heranwachsen.

Wenn Sie die Bananenstaude Musa im Innenraum überwintern, ist ein Schutz und Rückschnitt nicht erforderlich, die Pflanze wächst normal weiter.

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Winterharte Bananenstaude Bananen

Ableger

Die Bananenstaude Musa bildet Ableger aus dem Wurzelballen. Die sollten Sie belassen. Im Winter zieht sich die Staude ein, daher sollten Sie die Mutterpflanze im Spätherbst einkürzen. Die Kinder wachsen im Frühjahr weiter.

Es ist möglich, die Ableger zu einer weiteren Kultivierung zu verwenden. Lösen Sie in diesem Fall die kleinen Wurzeln vorsichtig aus der Erde. Pflanzen Sie diese in einen Topf und stellen Sie ihn warm. Da sich die Ableger erst festigen müssen, kann es Wochen dauern, bis ein Wachstum zu erkennen ist.

Winterharte Bananenstaude

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