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Aromapflanzen – Tipps, Pflege & Pflanzung

Ahrens+Sieberz Online Gartenfibel

Herrlich duftende Aromapflanzen sind eine tolle Idee für jeden Garten und Balkon. Selbst in schmalen Kästen gedeihen die duftenden Schönheiten. Die Industrie verwendet Aromapflanzen schon lange, denn sie liefern ätherische Öle für Kosmetika, Duftlampen, Parfums oder als Zusatz für Lebensmittel. Die Heilwirkung von Düften machen sich heutzutage auch viele Mediziner in der Aromatherapie zu Nutze. So sollen die ätherischen Öle von Basilikum bei Depressionen helfen, das Öl der Mandarine bei Schlaflosigkeit und Vanille gegen Stress. Kümmel, Fenchel, Kamille oder Wermut zählen zudem zu den ältesten natürlichen Arzneimitteln.

Unsere Tipps für Aromapflanzen

Pflanzung von Aromapflanzen

Grundsätzlich lassen sich Aromapflanzen gut mit den üblichen Balkonblühern kombinieren. Die Pflanzanleitung entspricht der vieler Sommerblumen, Stauden, Gehölze und Kräuter. Zu den Duftpflanzen gehören alle Pflanzen, die selbständig einen Wohlgeruch ausströmen, zu den Aromapflanzen diejenigen, deren Geruch sich erst entwickelt, wenn die Blätter, Rinden oder Wurzeln zerbrochen oder zerrieben werden. Vanille Aroma

Verwendungsmöglichkeiten von Aromapflanzen

Einen intensiven Lakritzgeruch und -geschmack bieten die Blätter der Lakritz-Tagetes, die deshalb besonders bei Kindern beliebt ist. Und einen spannenden Duft-Parcours kann man mit verschiedenen Minz-Arten (Mentha) gestalten, denn außer ihrem beliebten Eigengeruch können sie auch nach Banane oder Erdbeere duften. Sie mögen sonnige bis halbschattige Standorte und einen normalen Gartenboden, der regelmäßig gedüngt und im Sommer gegossen wird.

Die Zitronenverbene verströmt schon bei leichter Berührung einen intensiven Zitrus-Duft. Als Tee ist sie sehr erfrischend, als Gewürz verfeinert sie Salate und Soßen. Getrocknet oder frisch vom Strauch verwendet, wirkt sie beruhigend, appetitanregend und verdauungsfördernd

Ein tolles Aroma verbreiten auch die Edel-Gewürze- Vanille und die Zimtpflanze. Durch Einfrieren, Trocknen oder Verzuckern können Duft- und Aromapflanzen haltbar gemacht werden. Sie eignen sich für Tee (beispielsweise Pfefferminze) – wobei jener aus frischen Pflanzenteilen intensiver und reicher an Inhaltsstoffen ist, als der aus getrockneten Teilen – als schmackhafte Dekoration für Speisen und als Raumduft. So werden getrocknete Lavendelblüten traditionell in Säckchen genäht, damit sie im Schrank einen angenehmen Duft verströmen und vor Motten schützen. Als Tee zubereitet wirken sie beruhigend, entspannend und antiseptisch.

Aromen – äußerlich und innerlich

Aromatherapie

Seit Jahrtausenden bereits machen sich die Menschen die duftenden Essenzen der Pflanzen zu Nutze. Die

Aromabehandlung geht auf die alten Ägypter und Griechen zurück, aber auch bei den Azteken, den Inkas und in Tibet waren Duftstoffe für die Heilung Kranker bekannt. Höhepunkt der Aromatherapie war das Mittelalter, in dem vor allem die Klöster Heilkräutergärten anlegten. Sogar die damaligen Krankenhäuser nutzten Düfte wie Rosmarin. Heute werden Aromastoffe auch verstärkt im Bereich Wellness zur innerlichen und äußerlichen Anwendung eingesetzt.

Die Duftstoffe basieren auf ätherischen Ölen, die in Form winziger Tröpfchen in Blüten, Schalen, Früchten, Wurzeln und Blättern eingelagert sind. Sie wirken stimulierend, harmonisierend oder beruhigend. Den Pflanzen dienen die Duftstoffe gegen Schädlinge wie Bakterien oder Pilze sowie zum Anlocken von nützlichen Insekten.

Aromaöle selbst gemacht

Zur Herstellung eines Öl-Auszuges das kalte und das heiße Extraktionsverfahren.

Beim kalten Verfahren füllt man ein verschraubbares Glas bis oben mit den gesäuberten Kräutern und Oliven- oder Keimöl. Das Ganze verschließt man und stellt es für etwa einen Monat in das Sonnenlicht. Einmal am Tag sollte die Mischung kräftig geschüttelt werden. Nach einem Monat wird das Öl abgesiebt und in eine Flasche, die möglichst aus dunklem Glas besteht, umgefüllt. Um das Ranzigwerden zu verhindern, sollte etwas ätherisches Öl hinzu gegeben werden.

Für das heiße Extraktionsverfahren verwendet man getrocknete Pflanzenteile. Etwa 250 Gramm Kräuter kommen auf 500 Milliliter Öl. Die Kräuter sollten vollständig bedeckt sein und ungefähr drei Stunden leicht im Öl gekocht werden. Nach dem Abkühlen wird das Ganze gesiebt und zur Aufbewahrung in eine dunkle Flasche gefüllt.

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Aromastoff aus Limetten

Auch für Massagen und Bäder lassen sich Duft- und Aromapflanzen verwenden. Dafür werden die duftenden Pflanzenteile in einer Konzentration von drei bis zehn Prozent in einem pflanzlichen Basisöl (beispielsweise Jojobaöl) verdünnt.

Massage mit Aromastoffen Aromapflanze Aromastoffe

Ein Ölbad mit Lavendelöl wirkt ausgleichend, stimmungshebend und entspannend.
Ein Einreiben der Schläfen mit Pfefferminzöl wirkt gegen Kopfschmerzen.

Aromastoffe Aromastoffe

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