Stammrosen und Rosenstämmchen - Ein außergewöhnlicher Blickfang

Stammrosen sind ein ganz besonderer Blickfang, weil sie wie herrlich blühende Bäumchen aussehen. Sie überragen die Blumenbeete und bieten somit die Möglichkeit, den ungenutzten Raum über den anderen Pflanzen geschickt auszunutzen. Das Setzen der Rosenbäume hat eine lange Tradition. Bekannt sind zum Beispiel die beiden Rosenbäumchen im Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“. So ist es ein schöner Brauch, einem Kind zur Geburt ein Rosenstämmchen zu pflanzen. Wer die hübschen Blumen kaufen möchte, kann aus vielen verschiedenen Farben und Sorten wählen. Je nach Wuchshöhe und Form unterscheidet man Zwergstämme, Halbstämme, Hochstämme, Dreierstämme und Kaskadenstämme.

Stammrosen und Rosenstämmchen - Ein Rosenbaum als edler Gartenschmuck

Ein Rosenbaum ist ein besonders edler Gartenschmuck, der je nach Sorte sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten gedeiht. Er eignet sich gut als Wegbegrenzung und ist ein toller Blickfang neben der Eingangstür. Die Rosensorte entscheidet letztendlich darüber, ob das Bäumchen einmal, mehrmals oder komplett vom Frühjahr bis zum Herbst in voller Blüte steht. Auch hinsichtlich der Farben gibt es keine Einschränkungen. Die Stammrosen sind in vielen verschiedenen Nuancen und unter anderem in Weiß, Rot, Rosa, Violett, Gelb und Orange erhältlich. Wie hoch die Stöcke werden, ist davon abhängig, an welcher Stelle sie veredelt wurden. Die Halbstämme verfügen zum Beispiel über einen Kronenansatz von rund 60 Zentimetern. Hochstämme sind mit rund 90 Zentimetern deutlich höher. Am höchsten sind die Kaskadenstämme mit etwa 140 Zentimetern Höhe.

Stammrosen und Rosenstämmchen richtig einpflanzen

Wer Stammrosen für den Rosengarten neu pflanzen möchte, tut das am besten im Herbst. Dies bietet den Stammrosen eine gute Grundlage, weil die wurzelnackten Gewächse nach der letzten Blüte ausgegraben und eingelagert werden. Da die im Herbst gesetzten Stammrosen früher einwurzeln, blühen sie im darauffolgenden Frühling besonders frühzeitig. Beim Rosensetzen ist das vorherige Wässern der wurzelnackten Pflanzen wichtig. Die Stammrosen stehen so in der Nässe und saugen sich voll. Der Pflanzabstand beträgt für ein Rosenstämmchen etwa einen Meter und ist somit größer als beispielsweise bei den Rosen Bodendeckern. Das Setzloch für die Rose ist am besten etwa 40 Zentimeter tief und ebenfalls 40 Zentimeter breit.

Tipps am Rande: Im Winter wird die Krone und die darunter liegende Veredelung Ihres Rosen-Stämmchens mit einer Winterschutz-Haube geschützt, damit die Triebe und die Veredelung nicht zurückfrieren. Zusätzlich sollte, wie bei allen Rosen, der Wurzelbereich geschützt werden. Dies kann durch anhäufeln mit Erde, Fichtenreisig oder auch den angebotenen Vliesen, Kokosmatten oder ähnlichem geschehen. Bei offenem Wetter wird die Rose ein wenig gewässert. Im Frühjahr, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, wird der Winterschutz entfernt.