Zitronengras

Zitronengras (cymbogon citratus) kennen viele aus der südostasiatischen Küche, denn dort findet es reichlich Verwendung. Aber auch in vielen Parfüms und sogar Haushaltsreinigern sorgt es für einen frischen, zitronenartigen Geruch. Es ist auch unter dem Namen Lemongras, Serehgras oder Citronella bekannt.
Auch aus medizinischer Sicht ist das Zitronengras nützlich. Es wirkt antibakteriell und erhöht, getrocknet und als Tee getrunken,  die Schweißbildung, was bei Erkältungskrankheiten von Nutzen ist. Ebenfalls als Tee verwendet kann es bei Verdauungsstörungen und Bauchschmerzen angewendet werden. nicht zu hoch dosiert, ist er auch für Kinder verträglich.
Mit den Zitronenfrüchten hat das Gras nicht zu tun, es gehört zur Familie der Süßgrasgewächse und ist somit verwandt mit Bambus, Mais, Reis Hafer und anderem Getreide. Der Name rührt von dem intensiven Geruch der Pflanze.
Zitronengras ist pflegeleicht. Es bevorzugt einen vollsonnigen, windgeschützten Standort, der Boden sollte fruchtbar und leicht feucht, aber wasserdurchlässig sein.
Es wächst büschelig und kann bis zu 60 cm hoch werden. Mit einem Platzbedarf von 80 cm sollte das Pflanzgefäß eine Größe von mindestens 50cm Durchmesser und Tiefe haben. Die Blätter sind blassblaugrün, leicht gebogen und können eine Länge von bis zu 90 cm erreichen. Ist die Pflanze zu üppig geworden, kann sie im Frühjahr geteilt werden.
Im Spätsommer / Frühherbst erscheinen wenige kleine, unscheinbare Blüten. Sobald die ersten Fröste zu erwarten sind, muß das Zitronengras in einen Innenraum umziehen, es ist nicht winterhart. Jetzt wird weniger gegossen, im Frühjahr nach den letzten Frösten kann die Pflanze wieder ins Freie gestellt werden.
Nicht das ganze Blatt, sondern nur der untere Teil findet in der Küche Verwendung.
Die Stängel des Zitronengrases werden unmittelbar über dem Boden abgeschnitten und die Grasblätter entfernt. Jetzt bleibt ein 10-15 cm langer, dicker Stängel übrig. Dieser wird geschält und das weiße Innere kleingeschnitten oder zerstoßen. Man kann auch den ganzen Stängel verwenden, in diesem Fall klopft man ihn weich und kocht ihn mit. Die jungen Triebe sind am schmackhaftesten, ältere sind holziger und sollten vor dem Verzehr entfernt werden.

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