Rosen
Rosen sind Sonnenkinder; sie wünschen einen sonnigen Platz in vollem Licht und gedeihen am besten in tiefgelockerten, lehmig-nährstoffreichen Böden. Nasse und kalte Standorte sind absolut zu vermeiden.
Vor dem Pflanzen:
Gut wässern; die Rosen am besten einzeln oder bundweise einige Stunden (6 -10 Std.) in ein Wasserbad legen. Wird nicht sofort gepflanzt, Rosen im Garten einschlagen und die Veredelungsstelle mit Erde anhäufeln.
Rückschnitt vor der Pflanzung: Triebe auf etwa 20 cm Länge zurückschneiden. Park- und Strauchrosen etwas länger lassen. Das Ende der Wurzeln ebenfalls frisch anschneiden.
Pflanzen:
Ausreichend große Pflanzgrube ausheben, damit die Wurzeln ausgebreitet in den Boden kommen. Wichtig ist, daß die Veredelungsstelle etwa 5 cm (eine Handbreit) unter die Erdoberfläche kommt. Erde auffüllen und gut einschlämmen. Nach der Pflanzung mit lockerer Erde gut anhäufeln, bis nur noch die Triebansätze hervorschauen.
Düngung der Rosen: Erste Düngergabe frühestens nach dem Abhäufeln im Frühjahr. z. B. 50-100g eines Volldüngers pro m², z.B. unserem ASIHUM Rosen-Dünger. Stickstoff nur während des Wachstums geben (März-Juni). Spätestens ab August nicht mehr düngen, um ein gutes Ausreifen zu fördern. Mist sollte nicht verwendet werden, da dieser beim Verrotten Wärme erzeugt, die die Rosen nicht mögen. Mit gutem, reifem Kompost hingegen schaden Sie Ihren Rosen hingegen nicht.
Winterschutz:
Die Rosen werden im Spätherbst auf 40-50 cm zurückgeschnitten, danach mit Erde möglichst hoch anhäufeln. Anschließend mit einer Lage Tannenreisig abdecken, um ein Austrocknen der Pflanzen zu verhindern.
Schnitt:
Wenn im Frühjahr nicht mehr mit Frost zu rechnen ist (ab Mitte April) wird abgehäufelt und abgedeckt. Edelrosen (Teehybride) und Beetrosen (Floribunda - Polyantha) werden im Frühjahr auf 3-5 Augen (Knospen), Kletter- und Strauchrosen auf 10 Augen eingekürzt.
Im Sommer erzielt man einen größeren Blütenreichtum, wenn man alle verblühten Blumen rechtzeitig abschneidet, bevor sich Hagebutten (= Samenbildung) bilden.
Kletterrosen blühen meist an den Seitentrieben. Als Winterschutz bei Kletterrosen und Hochstammrosen ebenfalls Tannenreisig verwenden. Wichtig: Bei der Pflanzung sowie beim Anhäufeln als Winterschutz sollte kein Torf verwendet werden!
Extra-Info:
Es ist bekannt, daß Rosen die Gemeinschaft von Lavendel mögen. Er sorgt nicht nur für reizvolle Farbakzente, sondern vertreibt Läuse und Ameisen. Aber wußten Sie, daß auch Kapuzinerkresse, Rosmarin, Katzenminze, Thymian, Salbei und viele andere Pflanzen ebenfalls Rosen in Wachstum und Kraft fördern und Schädlinge abwehren? Diese Nachbarn sollten jedoch nicht zu nah an die Rosen gepflanzt werden, damit sie sich nicht gegenseitig Luft und Licht nehmen. Ein Pflanzabstand von 50 cm kommt allen Pflanzen zu Gute.