Rhododendron / Azalee

Halbschattige bis schattige Pflanzstellen mit saurem humosem, aber nährstoffreichem Boden mit hohem Torfanteil lieben diese herrlichen Ziergehölze. Wurzeln eine Handbreite mit Erde bedecken. Die ausgeblühten Blütenstände bei Rhododendren und Azaleen ausbrechen, um Samenbildung zu verhindern. Im nächsten Jahr danken Ihnen diese Pflanzen Ihre kleine Mühe durch reichlicheren Blütenansatz. Gedüngt wird hier auch erst nach der Blüte, z.B. mit unserem ASIHUM Rhododendron-Dünger.

Möglichst nicht mit Leitungswasser oder chlorhaltigem Wasser gießen, am besten ist abgestandenes Regenwasser. Wenn keines zur Verfügung steht, hilft ein kleiner Trick: etwas Torf mit dem Leitungswasser mischen (1 Handvoll pro Liter) stehen lassen oder 1 Tropfen Essig mit 1 Liter Leitungswasser mischen.
Im Winter empfehlen wir eine Unterlage aus Torf oder Rindenmulch, Stroh oder Laub, diese hält die Feuchtigkeit im Boden. Rhododendren sind Flachwurzler, deren Wurzeln kaum tiefer als 20-25 cm liegen. In der Nähe dieser Gehölze sollte daher niemals geharkt werden! An frostfreien Tagen wird gewässert da diese immergrünen Gehölze auch im Winter Feuchtigkeit verdunsten. Wenn sich die Blätter einrollen, schützt sich das Gehölz vor Verdunstung, Sie sollten dann umgehend Abhilfe schaffen und regelmäßig durchdringend wässern. Auch sollte die Mulchschicht großzügig aufgefüllt werden.
Azaleen gehören botanisch gesehen zu den Rhododendren, sie sind jedoch wesentlich kleiner. Auch bilden sich bei Azaleen die Blätter erst nach der Blüte, sie bevorzugen im Gegensatz zu ihrem großen Verwandten ein sonniges Plätzchen und sind in Bezug auf sauren Boden nicht ganz so empfindlich. Durch einen leichten Rückschnitt im Frühjahr erreicht man eine größere Blütenfülle und einen buschigen Wuchs.

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