Cranberry

Herkunft:

 Die Cranberry (Vaccinum macrcarpon) zählt zur Familie der Heidekrautgewächse und zur Gattung der Heidelbeere. Die große, rubinrote Beere mit ihren gelben Bäckchen zeichnet sich durch helles, knackiges und fruchtig-herb mundendes Fruchtfleisch aus. Heimat der Cranberries ist Nordamerika. Schon die Indianer schätzten die Beeren wegen ihres hohen Nährwertes und ihrer gesundheitsfördernden Wirkung. Schnell entdeckten europäische Siedle und Seefahrer den Wert der roten Beeren als lukrative, weil Mangelerkrankungen vorbeugende, Tauschware. Der Begriff vom „roten Gold“ war geboren.

Verbreitung:

 Größter Cranberry-Produzent und –Verbraucher sind nach wie vor die USA. Für Amerikaner sind Cranberries so etwas wie ein Grundnahrungsmittel: 60 % der Bevölkerung kaufen regelmäßig Cranberry-Produkte. Inzwischen ist die Nachfrage auch bei uns stark gestiegen. Nicht nur Frisch- und Trockenfrüchte sind sehr beliebt, auch andere Cranberry-Produkte wie Müsli-Riegel, Pausen-Snacks, Mix-Getränke, Früchtetees, Salatbeilagen und Kapseln.

Verwendung:

 Frische Cranberries erntet man ab September - nach der Ernte sind sie auch frisch sehr lange haltbar. Ihr fruchtig-frisches Aroma verleiht Joghurts, Desserts, Mix-Getränken und Salaten eine pikante Note. Cranberries eignen sich ideal zum Einfrieren. Bei -18°C lassen sich die Beeren problemlos ein Jahr lagern.

Ob frisch gepflückt oder tief gefroren -Cranberries lassen sich hervorragend weiterverarbeiten zu Säften, Saftmischungen und -konzentraten. Cranberry-Saucen - ob geleeartig oder pur - passen sehr gut zu Wild- und asiatischen Gerichten sowie zu Salaten und Desserts. Getrocknet sind sie - ähnlich wie Rosinen - eine süße und gesunde Zwischenmahlzeit. Ihr leuchtendes Rotgelb regt den Appetit an und setzt in oder auf Kuchen und Torten dekorative Akzente.

Heilwirkung:

 Die beerenstarke Hausapotheke
Eine Vielzahl von Studien belegt, dass schon ein bis zwei Gläser Cranberry-Saft pro Tag ihre prophylaktische Wirkung nicht verfehlen. Die rot-gelben Beeren sind eine natürliche Medizin gegen Bakterien, wie sie z.B. in der Mundhöhle, im Magen oder in den Harnwegen vorkommen. Die Wirkstoffe von Cranberries erschweren bzw. verhindern das Andocken von Bakterien, die zu Entzündungen oder Geschwüren führen können.

Cranberries steigern den Anteil des "guten" HDL-Cholesterins im Blut und wirken damit dem schädlichen LDL-Cholesterin entgegen. Cranberry-Saft wird deshalb von vielen Medizinern vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen. Außerdem enthalten Cranberries viel Natrium, Phosphor, Kalium und reichlich Vitamin C (30-40 mg je 100 g Frucht) und liefern dem Immunsystem zusätzliche "Waffen" im Abwehrkampf gegen Krankheiten.

Pflege:

 Sie benötigen etwa 6 Pflanzen dieser kriechenden, mattenbildenden Sträucher für einen qm.
Der Standort sollte sonnig sein, der Boden möglichst kalkarm, kühl und gleichmäßig feucht – die Pflanzen wachsen daher gern an Uferböschungen und Waldrändern. Ratsam ist es, den Wurzelbereich zu mulchen (Sägespäne, Grasschnitt, Laub), dies hält Unkräuter fern und die Feuchtigkeit im Boden. Ein starkter Rückschnitt alle 4 Jahre und Düngegaben mit unserem speziellen Cranberry-Dünger fördern die Entwicklung und den Fruchtertrag. Die Ernte beginnt Ende September, im Herbst ist bei jungen Pflanzen eine leichte Abdeckung von Vorteil, generell sind die Pflanzen jedoch winterhart.

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