Chrysanthemen
Chrysanthemen kommen ursprünglich aus China und Japan, sie sind dort das Symbol für den Herbst. In Japan ist sie die Wappenblume des Kaiserhauses. Und auch hierzulande bringen Sie mit Ihren warmen Orange-, Gelb- Rosé- und Rottönen und dem festlichen Weiß Atmosphäre in den Spätsommer- und Herbstgarten. Sie eignet sich dabei hervorragend auch als Schnittblume.
Chrysanthemen mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen humosen, gleichmäßig feuchten, durchlässigen Gartenboden. Die Pflanzen dürfen nicht austrocknen, vor dem Gießen immer mit dem Finger die Erde auf Feuchtigkeit prüfen. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, sonst faulen die Wurzeln. Chrysanthemen sind Starkzehrer und müssen regelmäßig gedüngt werden, z.B. mit unserem ASIHUM Blütenstauden-Dünger. Helle Blätter weisen auf einen Nährstoffmangel hin, sind die Blätter dunkelgrün, ist alles in Ordnung.
Bei der Kultivierung von Chrysanthemen sollten Sie beachten, daß die Triebe während der Vegetation bis Mitte Juni oder Anfang Juli 1-2 mal gestutzt werden. Die Pflanzen werden kräftiger und erreichen eine bessere Blütenbildung.
Bei diesen buschig wachsenden Stauden treiben an jedem Haupttrieb mehrere Knospen. Um eine entsprechend große Blüte zu erreichen, sollte eine Knospe belassen und alle anderen Knospen ausgebrochen werden. Ohne dieses Ausbrechen verteilt sich die Kraft und es kommt zur kleineren Blütenbildung. Auch verblühtes wird regelmäßig entfernt damit die Pflanze nicht unnötig Kraft verbraucht.
Nach einigen Jahren kann die Staude im Frühjahr geteilt werden.
Wenn Chrysanthemen auswintern oder eingehen ist dies meist auf zuviel Nässe zurückzuführen. Dadurch faulen diese Stauden leicht und es kommt im Frühjahr zu keinem Neuaustrieb. Der Boden sollte in jedem Fall im Winter mit Tannen- oder Fichtenreisig abgedeckt werden.